Die Positionen der SU Karlsruhe

Ganztagesschule fördern

Die Schüler Union spricht sich eindeutig für den Ausbau von Ganztagesschulen aus. So ist es einerseits einfacher Beruf und Familie zu vereinbaren und andererseits werden den Schülern andere Freizeitmöglichkeiten, als auf der Strafle abhängen oder ähnliches aufgezeigt.

Dreigliedrigkeit beibehalten

Wir wollen, dass das dreigliedrige Schulsystem bestehend aus Gymnasium, Realschule und Hauptschule bestehen bleibt. So können die Fähigkeiten der Schüler am besten gefördert werden, da es nicht so gravierende Unterschiede in der Leistung der Schüler gibt.
Die Einteilung in diese drei Schultypen muss weiterhin nach der 4.Klasse erfolgen, da sonst Potential der Schüler nicht erschöpft wird. Ein Zusammenbleiben bis zur 9.Klasse würde eine Orientierung am Mittelmafl zur Folge haben. Dies wiederum hätte die Folge, dass die Leistungsstarken unterfordert und die Leistungsschwachen überfordert wären.
Eine relativ frühe Einteilung in drei Schulen kann die Individuen am besten fordern und fördern.

G8 umstrukturieren

Die Schüler Union sieht eine zu starke Belastung der Schüler des 8jährigen Gymnasiums. Dreimal pro Woche Nachmittagsunterricht und dann zusätzlich noch Hausaufgaben sind für 10 Jahre alte Kinder schlichtweg zu viel.
Deswegen will die SU eine Kürzung der Lehrpläne, sodass die Schüler die acht Jahre im Gymnasium sind genauso viel Schule haben wie die, die neun Jahre die Schule besuchen.
Alles andere raubt den Kindern einen Teil ihrer Kindheit, in der sie spielen und ihren Hobbys nachgehen wollen.
Wenn allerdings die Kürzung der Lehrpläne wie eben beschrieben gewährleistet ist, dann ist das G9 ein sehr sinnvolles Projekt.

Gewährleistung des Unterrichts

Lehrerstellen werden in Baden-Württemberg abgebaut mit der Begründung die Schülerzahlen würden zurückgehen.
Trotzdem fallen Statistiken zufolge 10% des Unterrichts wegen Lehrermangels aus.
So kommt es vor, dass einige Schüler auch mal ein Jahr gar keinen Englischunterricht haben.
Das kann nicht sein.
Die SU steht für mehr Lehrer an den Schulen!

Drei berufsbezogene Praktika in der Schullaufbahn

Die Anforderungen an die künftigen Berufstätigen werden immer anspruchsvoller. Um den Einstieg in die Arbeitswelt zu vereinfachen und schon mal Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen ist die SU für drei verpflichtende Praktika während der Schulzeit.
Schüler haben oftmals zu theoretisches Wissen und kein oder zu wenig Praxis Erfahrung, wenn sie von der Schule kommen.
Das soll sich ändern! Hier aber auch der Appell an die Unternehmen, sich zu öffnen und Praktikanten anzunehmen und ihnen auch etwas zu vermitteln!

Beamtenstatus reformieren

Wir fordern, Lehrer leistungsbezogen zu bezahlen, wie es in der freien Wirtschaft gehandhabt wird! Wenn ein Lehrer verbeamtet ist, ist sein Arbeitsplatz so sicher, wie das Amen in der Kirche! Egal welche Leistung er erbringt, er verdient nicht mehr oder minder viel!
Wir wollen einen Anreiz schaffen, sodass es sich lohnt gut zu arbeiten!
Deshalb sollen Lehrern mit guten Ergebnissen auch mehr verdienen und Lehrer, die schlechte Arbeit abliefern sollen weniger verdienen!
Wie soll diese Kontrolle gewährleistet werden?
Es soll unangekündigte Kontrollen der Lehrkräfte geben, die dann den Lehrer beurteilen und in Absprache mit der Klasse dann eine Note vergeben, die dann über die Gehaltshöhe entscheidet.
So haben wir einen effektiveren Unterricht!